Clubausflug GCW 2004

Gruppenbild am Startplatz Vounez

Im Vorfeld gab es Überlegungen gar keinen Clubausflug zu organisieren, da sich 2003 nur wenige Teilnehmer gemeldet hatten. Aber genau diese Piloten setzten sich für den Erhalt des jährlichen Clubausfluges ein. Denn 2003 war für die 5 Teilnehmer ein fliegerischer Genuss, in vier Tagen besuchten wir im Wohnmobil, Verbier, Fiesch, und Grindelwald. Jeden Tag wurden "kleine" Strecken geflogen und der letzte Flug wurde durch unseren gemeinsamen Flug von Grindelwald nach Interlaken gekrönt (Vielen Dank nochmals an Rene, der an diesem Tag das Womo fahren musste).

Für das Jahr 2004 wurde der gleiche Zeitraum, diesmal aber ein Wochenende Ende März ausgewählt. Dies scheint sich auf die Teilnehmerzahl auszuwirken, da sich diesmal 16 Piloten anmeldeten. Leider mussten 2 Teilnehmer absagen, daher sind wir im obigen Bild nur 14.

Fuhrpark Einweisung in das Gebiet durch Walter

Die Unterkunft war in Charmey im Haus der Begegnung reserviert und bereits kurz nach der Ankunft trafen wir uns zum Briefing. Walter, der das Gebiet durch mehrere Touren bereits kannte, stellte uns die verschiedenen Möglichkeiten dar. Es wurde verabredet den Hausberg von Charmey, den 1626 m hohen Vounetse zu befliegen. Der Startplatz befindet sich dort etwa 100 m von der Seilbahn entfernt, was für uns natürlich sehr komfortabel erschien. Doch leider kam der Wind etwas von hinten (ganz leicht) so dass der Ein und auch der Andere doch beim Starten noch einige Meter zulegen musste. Aber einmal in der Luft konnte uns bei dem herrlichen Wetter nur noch die Kälte wieder auf den Boden zurück locken. So machten wir fast alle nach ca. 1 Stunde Luftaufenthalt, einen kleinen Unterbrecher zum Aufwärmen, bevor es wieder mit der Seilbahn nach oben ging. Bei der Gelegenheit möchte ich die auffällig netten Leute erwähnen, die uns in diesem Fluggebiet begegneten. Einer davon war auch der Manager des Liftbetriebes, der uns auch ein zweites Mal, ohne nachzahlen nach oben ließ. Am nächsten Tag bekamen wir sogar einen Spezialtarif angeboten - das machte einen guten Eindruck auf uns.

Warten auf Vorwind am Startplatz Vounez Landung von Heinz in Charmey nach über 2 Stunden

Beim zweiten Flug wollte nur einer sich nicht vom Berg trennen, aber dann kam Heinz doch endlich nach ca. 2 Stunden Flugdauer Richtung Landeplatz (die Handschuhe sollte ich mir auch kaufen).
Den Abend verbrachten wir bei Käsefondue in der Dorfmitte von Charmey und nachdem wir uns die Bäuche kräftig vollgeschlagen hatten blieb uns gerade noch die Energie die Sportschau in unserer Herberge anzuschauen.

Die Silhouette des Moleson

Am Sonntag morgen ging es auf den 2002 m hohen Moleson, der mit seiner beeindruckenden Silhouette Gefühle der besonderen Art aufkommen ließ. Karl zeigte uns aber das er mit diesem Profil durchaus mithalten kann.

Gipfelromantik auf dem Moleson

Die Startplätze verfehlten auch nicht gewisse Eindrücke. Für uns sahen sie alle sehr steil aus, dazu kam noch der tiefe Schnee und der Wind wollte auch wieder nicht von der richtigen Richtung wehen. So richtig überzeugt war in diesem Moment noch keiner!

Abwarten und pockern ... Möglicher Startplatz direkt am Gipfel !!!

Ralf auf der Startschneewächte direkt am Gipfel, leider sieht man auf dem Foto nicht, wie steil der eigentliche Starthang wirklich ist.

Startplatz bei der Gipfelstation der Seilbahn auf dem 2002m hohen Moleson dynamischer Start von Hubert mit Rückenwind im Tiefschnee

Im Vordergrund steht nun Hubert bereit und wirft sich in einen sehr dynamischen Start, der ihm einiges an Laufarbeit erspart!!! Wolfgang hatte hier nicht so viel Glück. Er musste sich nach einem Fehlstart nochmals Hochtanken was durch das steile Gefälle und den Tiefschnee alles andere als ein Zuckerschlecken war !

Startabbruch von Wolfgang Wolfgang in seinem Element

Alles in allem sollten uns am Moleson "nur" Abgleiter gelingen, aber das Panorama während des Fluges und die etwas "aufregenden" Starts machten auch diesen fliegerischen Tagesanfang zu einem Hochgenuss.

Startabbruch von Wolfgang Guiseppe am Moleson

Für die nächsten Starts entschieden wir uns wieder für Charmey, da uns dort die thermische Ausbeute höher erschien. Dies sollte auch die richtige Entscheidung sein und so hatten wir an diesem Nachmittag noch alle einen herrlichen Thermikflug vor uns. Leider waren wir, wie am Vortag durch eine Inversionslage auf die Arbeitshöhe von ca. 1700 m Höhe beschränkt. Dafür konnte jeder wieder sein Stück von der Thermik ergattern und es konnte je nach Gusto wieder stundenlang geflogen werden.
Um ca. 18 Uhr waren wir alle wieder zur Rückfahrt bereit und so fuhren wir gemütlich in ca. 2 Std. Fahrzeit zurück in die heimatlichen Gefilde.

Die einzigen organisatorischen Probleme sollten dann in Lörrach auf uns zukommen. Wir hatten beschlossen uns in der "Kantine" zum Abschlussessen zu treffen, diese war jedoch geschlossen. Nach längeren Diskussionen (nein - ich will nicht zum Italiener) landeten wir dann beim "Schwarzbrenner" in Brombach. Insgesamt hatten wir zwei tolle Tage ohne großen Organisationsaufwand und wenn wieder alle die Begeisterung weitertragen wie im Jahr zuvor, können wir wohl nächstes Jahr damit rechnen das alle Clubmitglieder sich anmelden werden.

Bedanken dürfen wir uns bei Walter Wagner, der das Fluggebiet vorgeschlagen hat und auch seinen Flugschulbus zur Verfügung stellte.

Abschluss und Ausklang ...

Viel Spaß beim lesen
Peter Siebert



Anmerkung durch den Webmaster:
Bedanken möchten wir uns auch bei Peter Siebert der für die Organisation verantwortlich war.







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